NACHHALTIGE SCHÜLERFIRMEN

Nachhaltige Schülerfirmen wollen nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein. Sie wollen auch ökologische und soziale Ziele verfolgen. Produkt, Produktion und Betrieb sollen so gestaltet sein, dass die Natur möglichst wenig belastet wird, die Schülerinnen und Schüler persönlich in ihren sozialen Kompetenzen gestärkt werden, das Miteinander üben können und dabei auch gesellschaftliche Probleme wie z.B. das gemeinsame Wirtschaften in der Einen Welt erfahren. Vernetztes Denken im Nachhaltigkeitsdreieck Wirtschaft, Umwelt und Soziales soll erlernt werden.

GRÜNDUNGEN

Wilhelm Dörpfeld Gymnasium

Wilhelm Dörpfeld Gymnasium

Mehrwegwuppertal

Die Schülerfirma, Mehrwegwuppertal, wurde von Schülerinnen und Schülern von Klasse 8 bis 11 vom Wilhelm-Dörpfeld- Gymnasium gegründet. Diese beteiligten Schüler werden von Lehrern wie Norbert Peikert und Jan Degwer begleitet. Eine weitere Unterstützung ist die Vereinigung der Freunde des WDGs e.V, die als Förderverein bekannt ist. Zudem kooperiert die Schülerfirma mit der Bäcker und Konditoren Genossenschaft, die den Becher eingeführt haben, mit Aufbruch am Arrenberg und KURS 21, mit Kleinstädten und mit Cafés und Kiosken.

 

Unsere Mission

Jede Sekunde werden deutschlandweit 90 Coffe-To-Go Becher verbraucht, allein für die Pappbecher werden 43.000 Bäume pro Jahr gefällt. Um das zu stoppen, sollen Mehrwegsysteme geschafft werden, die für die Verkäufer besser sind als Einwegprodukte. Dies bezüglich möchte die Firma durch Mehrwegprodukte die Städte sauberer halten, die Ressourcen schonen und die Meere von Einwegplastik befreien.

 

Unser System

Es werden Mehrwegsysteme vertrieben, aktuell den Mehr Wert Becher, an Cafés und Kioske. Die Kunden kaufen den Becher und zahlen der Firma das Pfand. So einfach kann ein Mehrwegsystem sein!


Unser Plan

Der Meer-Wert Becher im Bergischen Land soll weiter etabliert und verbessert werden. Die Schülerinnen und Schüler wollen als Firma expandieren, um den Becher für möglichst viele Cafés und Kioske zugänglich zu machen, sodass Mehrweg noch einfacher wird.

 

Kontakt

Mehrwegwuppertal
Johannisberg 20, 42103 Wuppertal
vertrieb@mehrwegwuppertal.de
http://mehrwegwuppertal.de
017673207730

 

Wilhelm Dörpfeld Gymnasium

Wilhelm Dörpfeld Gymnasium

GRÜNDUNG

Die Schülergenossenschaft OIDR wurde offziell am 14.06.2019 am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium gegründet. Anwesend waren viele bekannte Gesichter Wuppertals und auch sonst aus NRW, wie z.B unser Oberbürgermeister Andreas Mucke. Auch Gunther Wölfges der Stadtsparkasse Wuppertal war anwesend, denn die Schülergenossenschaft wurde in Kooperation mit der Stadtsparkasse Wuppertal gegründet!

Unser Plan

Das Ziel war ein steigender Bekanntheitsgrad, die Vereinfachung der mühsamen Auswertungen und vor allem das Erlangen einer tatsächlichen Rechtsform, um sicherer auf dem Markt agieren zu können. Daher fanden erste Gespräche mit der Stadtsparkasse Wuppertal zur Unternehmensgründung statt. Nach einigem Hin und Her kam man zu dem Ergebnis, dass OIDR eine Schülergenossenschaft werden sollte. Man setzte sich mit Landeskoordinator für Schülergenossenschaften und dem langjährigen Coach Norbert Peikert zusammen, um in den nächsten Monaten alles für das Gründungsvorhaben vorzubereiten. Dabei ist OIDR eine besondere Schülergenossenschaft, da sie als erste in Deutschland mit der Sparkasse kooperiert und von ihr betreut wird, anstatt von einer anderen Genossenschaft, wie es sonst üblich wäre.

ALLE AUF DER LANDKARTE

BILDUNG FÜR
NACHHALTIGE
ENTWICKLUNG

Nachhaltigkeit ist der rote Faden unserer Projektaktivitäten, Bildung für nachhaltige Entwicklung unsere konzeptionelle Grundlage.

Mit Nachhaltigkeit verbinden viele Menschen vor allem den Schutz von Klima, Umwelt und Natur. Doch nachhaltige Entwicklung bedeutet weit mehr. Neben ökologischen umfasst sie auch ökonomische und soziale Aspekte. Zu ihren Zielen gehören beispielsweise eine tolerante und lebenswerte Gesellschaft sowie eine verantwortungsvolle Finanzpolitik, die künftige Generationen nicht mit einem Schuldenberg belastet. So vielfältig wie das Thema sind auch die Möglichkeiten, sich zu engagieren: Sie reichen vom verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen über klimafreundliche Mobilität bis hin zu nachhaltiger und fairer Ernährung und verantwortungsbewusstem Konsum.


Eine Nachhaltige Entwicklung verlangt das Engagement und die Einbindung aller
gesellschaftlichen Akteure. Im Jahr 2015 wurden von der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf ihrem Weltgipfel 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals, verabschiedet, die bis heute die Programmatik nachhaltiger Entwicklung prägen. Hierunter finden sich auch fundamentale Ansätze, Bildung mit dem Thema der Nachhaltigkeit zu verflechten und weltweit zu implementieren.


Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) basiert auf dem Konzept der Nachhaltigkeit. Angesichts der zentralen Herausforderungen, zu denen vor allem die Sicherung der Umwelt als menschliche Lebensgrundlage und die Bekämpfung weltweiter Armut gehören, wird deutlich, dass bestehende Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt sowie zwischen Entwicklungs- und Industrieländern überdacht und neu gestaltet werden müssen.


Der bereits spürbar stattfindende Klimawandel macht heute schon klar: Die Menschen müssen sich deutlich und schnell umorientieren. Das gelingt nur, wenn alle Mitglieder der Gesellschaft einbezogen sind, ihren Teil dazu beitragen und wenn viele Menschen gemeinsam im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung handeln. Dazu braucht es einen Perspektivwechsel und eine Neuorientierung, die mit einem Bewusstseinswandel der Individuen einhergeht, der letztendlich nur über Bildung und Lernen erwirkt werden kann.


Ziel einer nachhaltigen Bildung ist unter anderem die Stärkung von Gestaltungskompetenz. Unter Gestaltungskompetenz versteht man das „nach vorne weisende Vermögen, die Zukunft von Sozietäten, in denen man lebt, in aktiver Teilhabe im Sinne nachhaltiger Entwicklung modifizieren und modellieren zu können“ (de Haan/ Harenberg 1999, S. 62). Bildung für nachhaltige Entwicklung möchte die Menschen mit geeigneten Inhalten und Methoden dazu befähigen, Zukunftschancen zu erkennen und gemeinsam mit anderen aktiv und verantwortungsvoll zu nutzen. Geeignete Inhalte sind von längerfristiger Bedeutung, ermöglichen Engagement und Partizipation an Gestaltungsprozessen, befördern differenziertes Wissen mit unterschiedlichen Herangehensweisen und stellen Bezüge zwischen der lokalen Verankerung, der eigenen Lebenswirklichkeit und der globalen Problemlage her.

BNE - WAS IST DAS?

Das Konzept der Nachhaltigkeit wurde in der „Agenda 21“, die 1992 auf der UNO-Konferenz von Rio de Janeiro verabschiedet, zunächst auf die dauerhaft umweltgerechte Entwicklung bezogen, wobei die Ökologie als „Brücke“ zwischen Naturhaushalt, ökonomischer Beständigkeit und sozialer Gerechtigkeit (auch unter Nationen) anzusehen ist.

Bildung und Erziehung gelten dabei als zentrale Faktoren für diese nachhaltige Entwicklung. Diese zentrale Bedeutung wurde 2002 auf der UNO-Konferenz von Johannesburg nochmals bekräftigt. Hier wurden auch die Jahre 2005 – 2014 als weltweite UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen.
"Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist ein Querschnittskonzept, keine Ergänzung beziehungsweise kein Teilbereich bestehender Lehrpläne.  Sie zielt auf eine Neuorientierung aller Bildungsbereiche, um im gesamten Bildungswesen das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zu verankern. Als nachhaltig gilt eine Entwicklung, die sowohl ökonomisch und ökologisch als auch sozial dauerhaft tragbar ist, anders ausgedrückt: die zukunftsfähig ist.
Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.“ (vgl. www.bne-portal.de)

Bildung trägt dazu bei, dass sich Lernende der Bedeutung und Wichtigkeit einer Nachhaltigen Entwicklung bewusst werden und ihre Mitverantwortung zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen und zur Wahrung der Menschenrechte erkennen.
BNE hilft den Lernenden, sich ihrer Gefühle, Erfahrungen und ihrer Vorstellungen bewusst zu werden, den eigenen Platz in der Welt kritisch zu reflektieren und darüber nachzudenken, was Nachhaltige Entwicklung für sie persönlich und die Gesellschaft bedeutet. Die Bildung gibt den Lernenden das Rüstzeug, Verantwortung für gegenwärtige und zukünftige Generationen zu übernehmen und sich aktiv an gesellschaftlichen Aushandlungs- und Gestaltungsprozessen im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklung zu beteiligen. Die Lernenden erwerben die Fähigkeit, sich in komplexen Zusammenhängen zu orientieren und divergente Interessenlagen auszumachen und konstruktiv anzugehen. Sie sind motiviert, innovative Lösungsansätze zu suchen, Handlungsspielräume zu identifizieren und aktiv zu werden. BNE eröffnet den Lernenden ein Übungsfeld, das ihnen erlaubt, unterschiedliche Positionen wahrzunehmen und gemeinsame Visionen zu entwickeln, welche kollektive Akteure, wie das politische System, mit einbeziehen. Indem Wertvorstellungen, Haltungen sowie Prinzipien und Dimensionen der Nachhaltigen Entwicklung zur Diskussion stehen, werden die Lernenden fähig, Wechselwirkungen zwischen ihren Entscheidungen und deren Folgen zu erkennen; sie lernen erworbenes Wissen und ihr Alltagsleben zueinander in Beziehung zu setzen und Schlüsse daraus zu ziehen. Für die Organisation von Bildungsangeboten gelten die Teilkompetenzen dieses Konzepts als grundlegende Zielperspektive der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Sie machen ein Erkennen und Analysieren von nicht nachhaltigen Prozessen möglich und vermitteln gleichzeitig ein Wissen, nachhaltige Entwicklungen anwenden zu können. Die Gestaltungskompetenzen gliedern sich in 12 Teilkompetenzen, die miteinander in einer engen Beziehung stehen und sich einander bedingen und ergänzen. Diese Teilkompetenzen werden wie folgt unterschieden (nach de Haan et al. 2008):

1. weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
2. vorausschauendes Denken und Handeln
3. interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen
4. Risiken, Gefahren und Unsicherheiten erkennen und abwägen können
5. gemeinsam mit anderen planen und handeln können
6. an Entscheidungsprozessen partizipieren können
7. sich und andere motivieren können, für eine nachhaltige Entwicklung aktiv zu werden
8. Zielkonflikte bei der Reflexion über Handlungsstrategien berücksichtigen können
9. die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können
10. selbstständig planen und handeln können
11. Empathie u. Solidarität für Benachteiligte, Arme, Schwache u. Unterdrückte zeigen können
12. Vorstellungen von Gerechtigkeit als Entscheidungsgrundlage nutzen können

BNE ALS SCHULISCHER SCHWERPUNKT

Schule sollte realitätsnah gestaltet werden, das Lernen sollte Spaß machen. Indem Unterricht möglichst lebensnah gestaltet wird, eröffnet er Schülerinnen und Schülern Anknüpfungspunkte an ihre Alltagssituationen.

Schule ist immer nicht nur Lern- sondern auch Lebensort. Wenn Schule sich nach außen öffnet und entsprechende Lernorte einbezieht, stellt sie die für Schülerinnen und Schülern zentrale Verknüpfung mit der Realität her.

Für die tägliche Gestaltung des Unterrichts bedeutet die Implementierung von BNE-Aspekten keine Erweiterung des Themenspektrums, sondern eine Neuorientierung mit stärkerem Realitätsbezug. Fächerübergreifend und mit zunehmend selbstorganisierten Lernformen kann der, am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung orientierte Unterricht, gestaltet werden.

LERNEN IN DER PRAXIS

Nachhaltiges Lernen, forschendes Lernen, kooperative Unterrichtsformen sowie ziel- und zeitdifferente Lernformen ermöglichen Schülerinnen und Schülern individuelle Zugänge zu den Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung (Quelle: vgl. Leitlinie BNE).

BNE-Lernprozesse beruhen auf systemischem Denken und zielen darauf ab, sowohl fachliches als auch überfachlich vernetztes Wissen zu erwerben, um kreative Fragestellungen und Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung zu entwickeln und anzuwenden.

Somit ist ein Lernen in Praxis als auch ein Lernen durch die Praxis eine Notwendigkeit, um nachhaltige Kompetenzen zu erwerben. Lernen in der Praxis erfordert Mut und Teamfähigkeit, da mit den im Unterricht erworbenen Fähigkeiten Anwendungen zum Teil erstmalig getestet werden. KURS21 bietet hier vielschichtige Entdeckungsmöglichkeiten und Unterstützung aus der Praxis an.

Unabdingbar für den obigen Schritt ist die vorherige Vernetzung von Praxis und Schule z.B. in Form von Experten aus der Praxis in die Schule oder Besuch eines außerschulischen Lernortes.
Fachliches Wissen trifft auf ökonomische, ökologische und soziale Erfahrungen aus Praxisbeispielen. Diese Begegnungen führen zur Beurteilung von Prozessen, zur Gewinnung von Kriterien und sollen eigene Verantwortungsübernahme zur Veränderung von Nachbarschaft und Gesellschaft im Nachhaltigkeitssinn bewirken.

Die Angebote von KURS 21 führen schulisches und außerschulisches Wissen zusammen und wollen zu selbstverantworteten Übernahme von Tätigkeiten im Quartier im Sinne der Nachhaltigkeit anleiten und motivieren. Dabei sorgen Partner aus Unternehmen und Workshops für Bildung für Nachhaltige Entwicklungen.

BNE und Schülerfirmen

Ein besonderer Fokus der Bildung für Nachhaltigkeit darin, Jugendlichen erweiterte Möglichkeiten zur Partizipation zu bieten, damit sie praktische Erfahrungen machen können, die sie dazu befähigt, den Unterricht, das Schulleben, Aktivitäten im Umfeld der Schule eigenverantwortlich und selbstorganisiert mitzugestalten. Eine solche Kultur in der Schule kann Unterricht- und fächerübergreifende Projekte unterstützen und Schülerinnen und Schülern zur Verwirklichung in einer AG und vor allem in einer Schülerfirma ermutigen. Die Integration von außerschulischen Lernorten bietet den Schülerinnen und Schülern vielfältigen Kontakt mit ihrer Lebenswelt und vermittelt weitere Merkmale von BNE im Kontext der eigenen Lebenswelt.


Die Arbeit in einer nachhaltigen Schülerfirma bedeutet für Jugendliche, dass sie sich mit unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Handlungsfeldern auseinander setzen müssen und Merkmale für ökologische und soziale Produktverantwortung erkennen können. Zugleich sind sie gefordert, Ansprüche und Fragestellungen des nachhaltigen Wirtschaftens zu diskutieren, abzuwägen und praktisch zu erproben.
Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass die Arbeit in einer nachhaltigen Schülerfirma von Wissen um ökologische, ökonomische und soziale Kompetenzen getragen wird.


Damit müssen Zielvorstellungen in ihrer vernetzten Wirkung bedacht werden. Nur so kann der Zusammenhang zwischen ökologisch verträglichem Handeln, erfolgreichem Wirtschaften und sozialer Gerechtigkeit ausbalanciert werden.


Beispielsweise bietet die Struktur einer eingetragenen Schülergenossenschaft Praxiserfahrungen in vielen Kompetenzbereichen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) an. Eine Schülergenossenschaft bietet noch nicht volljährigen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, nachhaltig wirtschaftend zu handeln. Der Vorstand hat durch den Aufsichtsrat, in den i.d.R. die Lehrer-Coaches und Betreuer von der Partnergenossenschaft gewählt werden, eine kompetente Beratung und Unterstützung, so dass der Einstieg ins Unternehmertum auf einfache Art und Weise gelingen kann.


Klimaerwärmung, Ressourcenknappheit, aber auch wachsende soziale Spannungen in der Welt haben deutlich gemacht, dass mittel- und langfristig betriebliche Gewinne nur noch mit Methoden des nachhaltigen Wirtschaftens zu erzielen sein werden. Hierfür muss wirtschaftliches Handeln auch unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten betrachtet werden und eine langfristige Strategie vorhanden sein. In Schülergenossenschaften können die Konzepte der Genossenschaft und jenes der Nachhaltigkeit zusammengeführt werden –Schülerinnen und Schüler können so praxis- und zielorientiert zum zukunftsfähigen Wirtschaften geführt werden.
Darüber hinaus bietet das Modell der Schülergenossenschaft die Möglichkeit, das eigene Unternehmen aktiv mitzugestalten. Im Gegensatz zu z.B. einer AG oder GmbH werden Entscheidungen nicht von Einzelnen, sondern immer gemeinsam und demokratisch getroffen. Unabhängig von der Menge der Anteilsscheine hat jedes Mitglied das gleiche Mitbestimmungsrecht. Dies bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Demokratie hautnah zu erleben.
Zuletzt gilt in Genossenschaften immer das Prinzip der Solidarität. Anstelle von der Verwirklichung individueller Ziele geht es darum, sich zusammenzutun und zusammen für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten – getreu dem Motto „Was einer allein nicht vermag zu schaffen, das schaffen viele!“.

Zum Weiterlesen:

Handreichungen für nachhaltige Schülerfirmen (Quelle)

Umwelt im Unterricht – Wir entwickeln eine nachhaltige Geschäftsidee

Leitlinie BNE des Ministeriums NRW

Schülergenossenschaften: nachhaltig wirtschaften - solidarisch handeln

 
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